Chronik

Vom Erzbischöflichen Knabenkonvikt zum Hotel

  • 1871
    Das Erzbischöfliche Ordinariat Freiburg errichtet in Tauberbischofsheim durch Ankauf des Gebäudes Hauptstraße 71, gegenüber der heutigen Sparkasse, ein "Knaben-Seminar", das der Heranbildung von Schülern dienen soll, die später Priester werden möchten.
  • 1891
    Nach der Übernahme eines Privatpensionats für Gymnasiasten im Jahre 1889 durch die Diözese Freiburg als "Erzbischöfliches Knaben-Konvikt" wird im Jahre 1891 das heutige Hotelgebäude am Stammberg gebaut und eingeweiht.
  • 1939-1945
    Im zweiten Weltkrieg wird das Gebäude beschlagnahmt und als Reservelazarett genutzt. Nach Kriegsende wird das "Konvikt" wieder eröffnet und weitergeführt.
  • 1959
    Das "Konvikt" wird umbenannt in "Erzbischöfliches Studienheim St. Michael" und wird geöffnet für alle, die auf eine christliche Erziehung Wert legen.
  • 1972
    Der 1966 entstandene Erweiterungsbau wird für Veranstaltungen der Schülerseelsorge und der kirchlichen Erwachsenenbildung geöffnet.
  • 1988
    Der Erweiterungsbau wird als Tagungs- und Freizeitstätte "Bildungshaus St. Michael" weitergeführt.
  • 1989-1990
    Während der Küchen- und Wirtschaftsgebäudetrakt über mehrere Jahre umgebaut wird, wird der Altbau, das heutige Hotel, als Übergangswohnheim für Übersiedler aus der DDR genutzt.
  • 1993-1995
    Der Altbau wird generalsaniert und zu einer zeitgemäßen kirchlichen Bildungsstätte umgebaut.
  • 31.03.2008
    Das Bildungshaus "St. Michael" wird von der Erzdiözese Freiburg geschlossen.
  • 01.04.2008
    Die Integrationsbetriebe des Caritasverbandes im Tauberkreis e.V. nehmen ihre Arbeit auf und beginnen mit dem neuen Hotelkonzept "St. Michael": Hotelfachkräfte und Menschen mit Behinderungen kümmern sich gemeinsam um das Wohl der Gäste.